Sie überlegte:
„Sommerregen, von einem Fremden angelächelt werden, einfach mal
faulenzen, ein Kompliment bekommen, küssen, mit einem Kind spielen,
den Sonnenuntergang, die Sterne beobachten, einfach vor sich hinsummen,
ein gutes Buch lesen, Wasser auf der Haut spüren, Frühlingsluft
riechen, im Bett frühstücken, tanzen, Sonne auf der Haut, ein Gespräch
unter Freunden, Liebe, barfuss gehen, sich mal etwas gönnen, Musik
hören, ein Bild malen … Es gibt doch so viel, wofür es sich zu leben
lohnt!“ Und sie legte das Messer weg und begann endlich zu leben.
by Stella Meyer |