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Körper und Geist haben vieles gemeinsam. In Bezug auf Spannung
und Entspannung trifft dies auch zu.
Ein Muskel kann nur kurze Zeit in Dauerspannung verweilen,
dann wird er schwach und übersäuert und läßt
schon nach kurzer Dauer einfach los. Nur durch Anspannung und die
darauffolgende Entspannung behält der Muskel seine Leistungsfähigkeit.
Beim geistigen Arbeiten gilt das selbe Prinzip.
Dauerspannung führt zu Ermüdung und Erschöpfung des
Geistes.
Nur wer auch seine Entspannungsphasen einhält,
- in der er nicht konzentriert an einem Problem arbeitet,
- in der der Mensch "Abschalten kann",
erhält seine geistige und kreative Elastizität.
Genauso kann man auch den Umkehrschluß machen:
Wer seinen Geist nie anstrengt, wird gleichermaßen seine Geisteskarft
(wie ein nicht benutzer Muskel) langsam abbauen.
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