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*** Schlafen ***

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Auch zu diesem Thema gibt es eine Menge Fachlektüre und das nicht ohne Grund.
Der Schlaf ist nicht nur dazu da, dem Organismus und den Organen Gelegenheit zu bieten, zu regenerieren, auch der Geist und die Seele benötigen einen guten Schlaf. Der Schlaf wechselt wie bei der Sinus-Kurve von leichtem Schlaf mit Traumphasen bis zu tiefem Schlaf mit Regenerationsfunktionen der Organe in ständigem auf und ab. Ist der Schlaf gestört, sind auch diese Funktionen beeinträchtigt.

Genauere Details zum Schlafverlauf möchte ich hier nicht ausbreiten, dazu bin ich nicht Experte genug auch ist das schon oft in der Fachliteratur beschrieben worden. Ich möchte Sie aber darauf hinweisen, dass der Schlaf doch einen weit höheren Stellenwert für die körperliche und geistige Gesundheit hat, als landläufig angenommen.

"Schlechter Schlaf" (Einschlafstörungen, Durchschlafstörungen ...) können eine Vielzahl von Störungen verursachen, die sowohl den Körper als auch das geistige Wohlbefinden erheblich stören und auf Dauer Krank machen können. Schlechter und zu kurzer Schlaf verursachen Unruhe und nervöse Störungen, zu langer Schlaf kann meines Erachtens zu negativer Stimmung bis zu Depressionen führen.

Ein paar Faustregeln:
- Das Schlafbedürfnis ist individuell - Kinder benötigen mehr Schlaf als Erwachsene, alte Menschen benötigen oft weniger Schlaf. Sie müssen Ihr Quantum selbst herausfinden. Ein Zeitraum von 5,5 bis 8 Stunden pro Tag empfinde ich als normal.
- Der Schlaf sollte zu regelmäßigen Zeiten sein und möglichst vor 24.00 Uhr beginnen
- Ist der Schlaf gestört, sind oft psychische Faktoren daran Schuld, die untersucht und beseitigt werden sollten, oft liegt der gestörte Schlaf aber auch ganz einfach an störenden Faktoren Ihrer Schlafstätte. Ist die Matraze noch brauchbar? Ist das Bettzeug zu warm/kalt? Ist der Raum überheizt oder zu kalt. Ist die Luft im Schlafraum verbraucht?
- Alkohol in geringen Mengen kann das Einschlafen durch den Entspannungseffekt fördern. Alkoholisierter Schlaf kann die Traumphasen negativ beeinflussen und ist bei weitem nicht so erholsam wie ohne Alkohol.
- Ein voller Magen wird Einschlafprobleme verursachen, man sollte also seine Abendmahlzeit besser mindestens 3 Stunden vor dem Schlafengehen einnehmen. Daß Koffein und Teein (wirkt bis zu 6 Stunden) das Schlafen negativ beeinflussen sollte hier auch noch erwähnt sein.

Noch ein Tipp: Neben der regelmäßigen Schlafzeit sollten Sie sich auch noch ein Einschlafritual zulegen, also eine Abfolge von immer gleichen Handlungen vor dem Zu-Bett gehen. Diese beginnend, stellt sich der Körper bereits vor dem Hinlegen auf den nun folgenden Schlaf ein.
Auch noch ganz hilfreich sind positive Gedanken, die man sich noch vor dem Einschlafen macht. Rufen Sie sich etwas Schönes, ein angenehmes Erlebnis oder eine leuchtende Blume ins Gedächtnis oder sagen Sie sich einfach, ich freue mich auf den erholsamen Schlaf und auf den neuen Tag, der darauf sicher folgt.

PS: Schlafstörungen, die mehrere Wochen anhalten, gelten als Krankheit und sollten unbedingt behoben werden. Fragen Sie Ihren Hausarzt und lassen Sie bitte die Finger von nichtpflanzlichen rezeptpflichtigen Schlafmitteln. Diese sollten meiner Meinung nach nur in Ausnahmesituationen und auf keinen Fall über einen längeren Zeitraum genommen werden. (Lesen Sie die Packungsbeilage...)


 
   
   
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