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Von der modernen Wissenschaft wird uns immer wieder verkauft, dass
dieses oder jenes Nahrungsmittelprogramm und Zusammensetzung eine
gesunde Ernährung ist, dass man soundsoviel am Tag trinken
muß, um Gesund zu sein.....
Diese Aussagen will ich nicht bezweifeln, aber dass das für
jeden Mensch in seiner Einzigartigkeit Richtig sein soll, möchte
ich bezweifeln.
In der Antike war bereits die Säftelehre mit
einer Unterscheidung von vier Grund-Typen des Menschen bekannt,
die chinesische Medizin als auch die indische Ayurveda-Medizin unterteilt
die Menschen ebenfalls in verschiedene Grundtypen, denen dann entsprechend
auch verschiedene Ernährungs-Empfehlungen gegeben werden.
Man kann sich in der riesigen Flut von Büchern
über dieses Thema im Buchmarkt ertränken, oder man probiert
und beobachtet sich selbst und seinen Körper und findet selbst
heraus, was einem gut tut oder nicht.
Empfehlen möchte ich aber, sich mit basischer
Ernährung zu befassen, Fleisch und Fisch in Maßen zu
essen, jeden Tag frisches Obst und Gemüse im Speiseplan aufzunehmen.
Fertigprodukte enthalten jede Menge Zusatzstoffe und
Konservierungsmittel, die sich im Darm ebenfalls auswirken, außerdem
ist der Vitamin-Gehalt sehr fraglich. Falls man mal Lust auf ein
Fertigprodukt hat, sollte man sich diese auch mal gönnen, aber
halt nicht jeden Tag.
Beim Essen sollte man sich Zeit nehmen und aufrecht
sitzend das Essen "bewußt" einnehmen. (Ohne Ablenkung
durch den Fernseher). Wer die einzelnen Bisse anständig kaut
(bis zu dreißig Mal) entlastet seinen Darm, ißt langsamer
und wird mit einer geringeren Menge Essen schneller ein Sättigungsgefühl
erhalten, also weniger Essen aufnehmen, das der Körper durch
die gute Durchspeichelung (Kauen) besser verwerten kann.
Beim Trinken wird eine Menge von 2-3 Liter (möglichst
Wasser) empfohlen. Das halte ich für überzogen. Sie trinken
genug, wenn Ihr Urin nicht konzentriert ist, d.h. wenn er nur weißlich
gelb ist.
Daß Übergewicht nicht gut ist, erwähne
ich hier nur Vollständigkeitshalber, übertriebener Schlankheitswahn
ist aber meiner Ansicht mindestens genauso schädlich.
PS: Bitte werden Sie kein Ernährungsfanatiker,
sondern genießen Sie Ihr Essen und gönnen Sie sich ab
und zu auch einen Ausrutscher.
Anmerkung: "großes Verlangen nach Süßigkeiten"
Nach dem Buch "Krankheit als Weg" von Thorwald Dethlefsen
und Ruediger Dahlke entspricht das Verlangen nach Süßigkeiten
einem Mangel an Zuwendung oder einem Wunsch nach Liebe.
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