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Lebensführung
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*** ALTERN ***

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Thema Altern:
• seelisches Altern
• geistiges Altern
• körperliches Altern

Seelisch Altern:
Eine Seele kann nicht Altern, selbst nach tausend Jahren ist und bleibt sie dieselbe und unveränderlich, perfekt, ein Abbild des Göttlichen. Der Mensch in seinem Leben kann aber den Kontakt zu seiner Seele verlieren. Wenn der Mensch nicht auf die Regungen seiner Seele achtet und sich auch nicht die Zeit nimmt, auf sie zu hören, wird die (bildlich gesprochen) umhüllende Schicht, die den Zugang zum Seelenleben erschwert, immer dicker, bis der Mensch von seinen innersten Empfinden gänzlich abgekapselt ist.
Nehmen Sie sich Zeit zu entspannen. Nehmen Sie sich Zeit, auf die innerste Stimme zu hören. Achten Sie auf Ihre Träume. Unterdrücken Sie nicht ständig Ihre Gefühle,
sondern
Gönnen Sie sich ab und zu ein wenig Muße, eine ruhige Stunde ohne Ablenkung in der Natur
dann
werden Sie bis ins hohe Alter noch Fähig sein, Ihre innere Stimme wahrzunehmen und werden nicht seelenlos und gefühlskalt enden.


Geistiges Altern:
Im Alter nimmt nicht nur die Muskelsubstanz langsam ab, sondern auch die Nerven und das Gehirn sind einem langsamen Abbauprozeß unterworfen. So wie es beim Kind langsam entsteht, baut der Körper auch die Geistesfähigkeiten beim Altern langsam ab. Die Substanz verringert sich. Besonders die nicht benutzten Fähigkeiten unterliegen einem schnelleren Abbau. Es wird behauptet, dass bereits nach dem 25. Lebensjahr der Abbau beginnt, was ich für überzogen halte.
Den langsamen Substanz-Abbau kann man nicht entgehen. Der Unterschied liegt aber deutlich darin, von welchem Anfangswert abgebaut wird.
Erklärung:
100 Ausgangswert ./. 50 = verbleiben 50
65  Ausgangswert ./. 50 verbleiben 15

Es ergibt sich daraus die Konsequenz, dass in jungen und mittleren Jahren durch geistige Aktivität (Lesen, Rechnen, Unternehmungen, Arbeit etc. ) ein möglichst großes Polster geschaffen werden sollte, um einen hohen Ausgangswert zu erreichen. Mit 50 % der Leistungsfähigkeit steht man sicher im Alter besser da, als mit 15 %.
Auch im Alter kann man noch viel zur Verlangsamung des Abbaus der Gehirnleistungsfähigkeit beitragen. Wie schon erwähnt, verliert man die Fähigkeiten, die man nicht nutzt, sehr viel schneller als genutzte Fähigkeiten. Auch im Alter kann man
a) sich geistig betätigen, seien es Karten oder Gesellschaftsspiele spielen oder Kreuzworträtseln ...
b) neue Fähigkeiten dazulernen, wie Sprachen lernen oder einen Computer-Kurs belegen usw.

Noch ein letzter Tipp: Sag niemals nie ... Sag niemals "gibt es nicht" - geistige Flexibilität erhält man nur, wenn man auf seine eigenen festgefahrenen Meinungen verzichtet und kritisch sich selbst gegenübersteht.


Körperlich Altern:
Es gibt auch gegen das körperliche Altern kein Wundermittel. Der Abbau der Muskel- und Knochensubstanz ist wohl genetisch festgelegt und kann nur verzögert werden. Bisher habe ich noch keinen Menschen erlebt, der diese Ansicht widerlegt hätte.
Auf der körperlichen Ebene kann man natürlich trotzdem einiges für sich tun, um das Altern zu verzögern:

- Gute ausgewogene Ernährung können den Abbau durch Mangelerscheinungen und Fehlernährung verhindern.
- Ausreichend Bewegung und insbesondere Gymnastik erhalten das Skelett flexibel, was mehr als eine positive Wirkung auf den Körper hat.
Ohne Bewegung verkürzen sich die Sehnen, die Muskeln schwinden (nicht nur bei alten Menschen)
- Eine positive innere Einstellung und vor allem "sich nicht gehen lassen" haben sicher auch eine positve Auswirkung auf den Körper.
Man könnte sagen: "was man denkt, das ist man" und der Mensch kann sein Denken beeinflussen. Richten Sie sich auf, strecken Sie den Kopf in die Höhe, schauen Sie in den Spiegel und sagen Sie sich "ich fühle mich jung" . Bei dieser Aussage wird natürlich jeder Mediziner milde Lächeln, aber probieren Sie das mal für eine oder zwei Wochen dreimal täglich.



 
   
   
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